Viele Unternehmen nutzen Outsourcing Dienstleistungen – in ganz unterschiedlichen Bereichen, von der Buchhaltung über die Produktion bis hin zum Kundenservice. Heute möchten wir der grundsätzlichen Frage auf den Grund gehen, was es mit Outsourcing Dienstleistungen generell auf sich hat und worum es dabei überhaupt geht.

Was sagt Wikipedia?

Wikipedia beschreibt den Begriff Outsourcing folgendermaßen:

„Outsourcing bzw. Auslagerung bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an externe Dienstleister. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezugs einer bisher intern erbrachten Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Das grenzt Outsourcing von sonstigen Partnerschaften ab. In Deutschland wird mit dem Begriff Outsourcing oft auch die Auslagerung von Arbeitsplätzen in kostengünstigere (weil häufig nicht tarifgebundene) Tochtergesellschaften verstanden.“

Kurz und knackig: Definition „Outsourcing“

Mit anderen Worten: Mit Outsourcing bezeichnen wir die Auslagerung von Aufgaben eines Unternehmens an einen Drittanbieter. Diese Aufgaben können ganz unterschiedlicher Natur sein. Es kann sich dabei um bestimmte Prozesse oder Aufgabenfelder handeln. Darüber hinaus lassen sich aber beispielsweise auch komplette Abteilungen outsourcen.

Welche Bereiche können ausgelagert werden?

Es lassen sich ganz unterschiedliche Bereiche von Unternehmen auslagern – ja nach individuellem Bedarf. Ein ganz typischer Unternehmensbereich, den Organisationen über sämtliche Branchen hinweg auslagern, ist der Kundenservice. Zu weiteren Aufgabenfeldern, die häufig outgesourct werden, zählen beispielsweise:

  • die Buchhaltung
  • die Produktion
  • Teile des Vertriebs oder des Marketings sowie die
  • Datenverarbeitung

  

Outsourcing – warum?

Es gibt verschiedene Gründe, warum die Auslagerung von Geschäftsprozessen sinnvoll sein kann. Der Entscheidung für das Outsourcing von Leistungen liegen in erster Linie folgende Aspekte zugrunde – häufig ist es einer davon, manchmal auch mehrere:

  • Das Unternehmen verfügt intern nicht über die erforderlichen Kapazitäten.
  • Die notwendige Expertise ist in den eigenen Reihen nicht verfügbar.

Hinzu kommt, dass in vielen Branchen häufig schwankende Auftragsvolumina vorherrschen. Gerade Peak-Zeiten können intern oftmals nicht abgedeckt werden, wie beispielsweise die Weihnachtszeit im Handel oder die Sommerzeit (= Unwetterzeit) bei Versicherungen.

Jetzt ließe sich sehr schnell gegenargumentieren, dass die jeweilige Organisation ja dann die erforderlichen Kapazitäten intern aufstocken und die notwendige Expertise selbst aufbauen könnte. Darüber hinaus könnte in Zeiten des Hochbetriebs zusätzliches Personal temporär eingestellt werden. Die Krux an all diesen Argumenten ist: Sie sind für die meisten Unternehmen zu aufwändig und damit zu teuer. Daher greifen diese auf externe Outsourcing Dienstleister zurück. Das A&O beim Outsourcing ist eine durchdachte und strategisch geplante Strategie, die eine wichtige Basis für die Auslagerung der jeweiligen Geschäftsfelder bildet.

Im nächsten Teil unserer Outsourcing-Serie gehen wir näher auf die verschiedenen Formen des Outsourcings ein. Sollten Sie bis dahin Fragen haben, wenden Sie sich gerne jederzeit an uns.


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